Foschungsgruppe für innovative Produkte und Systeme

Die Forschungsgruppe für Innovative Produkte und Systeme (FIPS) bündelt herausragende Studierendenprojekte und führt sie gezielt in die angewandte Forschung über. Ausgewählt werden Vorhaben, die sich durch starke Konzepte, technologische Innovationskraft und eine erkennbare gesellschaftliche Relevanz auszeichnen. FIPS strukturiert ihre Weiterentwicklung, definiert klare Entwicklungsziele und begleitet sie über einen Zeitraum von in der Regel zwei bis drei Jahren.
Dabei entsteht eine verbindende Ebene zwischen akademischen Abschlussarbeiten und professioneller Innovationspraxis. Die Absolvent:innen arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter:innen in interdisziplinären Teams, entwickeln ihre Themen weiter, erproben Prototypen und vertiefen methodische Ansätze. Die Forschungsprojekte entstehen überwiegend in Kooperation mit Industriepartnern und öffentlichen Fördermittelgebern. So werden wissenschaftliche Fragestellungen mit konkreten Anwendungsszenarien unter realen Bedingungen verknüpft. FIPS versteht sich dabei als strukturgebende Schnittstelle zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Forschungsgruppe ist primär in den Themenfeldern Medical & Life Science sowie Sustainability tätig. Hierbei nutzt sie die cesar-Methodik, ein holistisches Analysewerkzeug zur systematischen Evaluation und Validierung von Innovationspotenzialen in komplexen Entscheidungssituationen.
Die Gesellschaft zur Förderung Technischen Nachwuchses (GFTN) ist ein An-Institut der Hochschule Darmstadt und eine administrative Institution im Rahmen der FIPS-Forschungsaktivitäten. Die 1958 gegründete Einrichtung widmet sich der bedarfs-und praxisorientierten technischen Aus- und Weiterbildung auf hohem Qualitätsniveau sowie dem Technologietransfer. Satzungsgemäß fließen erzielte Gewinne in Projekte und Fördermaßnahmen zugunsten der Studierenden der Hochschule Darmstadt zurück.
Die Forschungsgruppe FIPS wurde von Prof. Tom Philipps gegründet und wird von ihm geleitet.
Sustainability

Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeitsforschung des Instituts konzentriert sich auf die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Ansätze für nachhaltige Produkte und Produktinnovationen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse ökologischer, ökonomischer und sozialer Auswirkungen über den gesamten Produktlebenszyklus sowie die Entwicklung von Methoden und Strategien, die Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in Entwicklungsprozesse integrieren. Ziel ist es, belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Gestaltung ressourcenschonender, zukunftsfähiger und wettbewerbsfähiger Produkte bereitzustellen.
medical and life science
Gesundheitsforschung und Medizintechnik
Im Themenfeld fokussiert das Institut den transferorientierten Ausbau medizinischer Technologien an der Schnittstelle zwischen Medizintechnik, klinischer Anwendung sowie der Interaktion zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten. Im Zentrum stehen die Entwicklung und Validierung innovativer Medizingeräte sowie die methodisch fundierte Gesundheitsforschung und Digitalmedizin. Ziel ist die systematische Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in klinische Praxis und Versorgung, um diagnostische und therapeutische Prozesse evidenzbasiert, effizient und patientenzentriert weiterzuentwickeln.

Referenzen
cesar® methodology

EIN HOLISTISCHES ANALYSEWERKZEUG
Die cesar-Methodik ist ein durch Prof. Tom Philipps entwickeltes holistisches Analysewerkzeug zur systematischen Evaluation und Validierung von Innovationspotenzialen in komplexen Entscheidungssituationen.
Sie wurde für Organisationen und Institutionen entwickelt und ermöglicht eine strukturierte Erfassung sowie Analyse vielschichtiger Wechselwirkungen zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Einflussgrößen.