Für Studieninteressierte

Plakatwand mit verschiedensten bunten Plakaten im Eingansbereich des Fachbereich Gestaltung

Willkommen!

Herzlich willkommen am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt. Du überlegst Design zu studieren? Hier beantworten wir Dir zentrale Fragen zum Beruf des Designers, zum Studium und zur Bewerbung.

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Warum Design studieren?

Designerinnen und Designer gestalten Gebrauchsgegenstände und -zusammenhänge für den alltäglichen Bedarf, aber auch für alle speziellen Lebensbereiche – Bildung, Kultur, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Produktion, Handel usw. Das erfordert nicht nur ästhetische und handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch tiefe Einsichten in alle Facetten des menschlichen Lebens.

Frage Dich: Bin ich künstlerisch begabt? Besitze ich ein sensibles Gespür für menschliche Bedürfnisse? Interessiere ich mich ernsthaft für die Lösung praktischer Probleme? Bin ich kreativ und belastbar? Wenn Du diese vier Fragen mit »ja« beantwortest, könnte ein Designstudium das Richtige für Dich sein.

In seinem Vortrag »Warum macht ein Designer Design?« formulierte der Designer Richard Sapper: »Ein Bäcker kann Brot backen, allein deshalb, weil er damit sein Geld verdient, genauso wie ein Fabrikant, genauso wie ein Designer. Aber er kann auch deshalb Brot backen, weil er sich einfach in den Kopf gesetzt hat und seinen ganzen Stolz darin sieht, das beste Brot im Dorf zu backen. Ebenso muß ein Designer fühlen.«*

Anspruchsvolle Gestalterinnen und Gestalter tragen also dazu bei, das menschliche Leben zu verbessern. Das gelingt nur denjenigen, die solide fachspezifische Fertigkeiten und Kenntnisse erworben haben. Deshalb untergliedert sich Gestaltung in verschiedene Teildisziplinen – wir bieten die Studiengänge Kommunikations-Design und Industrie-Design an.

* Richard Sapper: Warum macht ein Designer Design? In: U. Brandes: Richard Sapper. Göttingen 1993. S. 44.

Unsere Studiengänge

Kommunikations-Design

Gelingende Kommunikation lebt von ihrem Inhalt, zugleich aber auch von ihrer Form. Ausgehend von den je involvierten Personenkreisen und deren Verständigungsabsichten, gestalten Kommunikationsdesigner*innen angemessene grafische, typografische, fotografische und filmische Lösungen.

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Industrie-Design

Gut funktionierende, ästhetisch wertvolle Gebrauchsgegenstände und -zusammenhänge bereichern das menschliche Leben. Industriedesigner*innen sind – unter Berücksichtigung aktuellster Fertigungsbedingungen – maßgeblich daran beteiligt, an dieser Stelle gelungene Lösungen zu entwickeln.

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Wie und wo arbeiten Designer*innen?

Wie sieht die berufliche Arbeit von Designerinnen und Designern konkret aus?

 

Industriedesignerinnen und -designer arbeiten selbstständig im eigenen Büro oder aber als Angestellte in Designstudios und firmeneigenen Designabteilungen. Dort konzipieren und gestalten sie unter anderem Interfacedesigns, Investitionsgüter (z. B. Maschinen und Roboter), Fahrzeuge, Haushaltsgeräte, EDV-Hardware, Möbel und Ausstellungen, aber auch Handlungsprozesse und Dienstleistungen.

 

 

 

Kommunikationsdesignerinnen und -designer bearbeiten kommunikative gestalterische Aufgaben aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Selbstständig oder angestellt sind sie in einem breiten Praxisfeld tätig: unter anderem in Gestaltungsbüros, Werbeagenturen, Webateliers, Foto- und Filmstudios, Verlagen, Forschungsinstituten sowie in der Ausstellungs- und Messeplanung.

Studieren auf der Darmstädter Mathildenhöhe

Das Studium an unserem Fachbereich zeichnet sich durch eine besondere Breite fachlicher Vertiefungsmöglichkeiten und exzellent ausgestattete Werkstätten aus. Außerdem profitiert es von unserem familiären Campus auf der Darmstädter Mathildenhöhe, einem Zentrum des deutschen Jugendstils.

Wir bieten eine intensive, solide künstlerische Ausbildung im Bereich der analogen Werkzeuge und der Wahrnehmungsschulung, die wir als universelle gestalterische Basis begreifen. Zudem legen wir besonderen Wert auf eigenständiges, verantwortungsbewusstes Arbeiten und auf Persönlichkeitsbildung.

Unsere Studiengänge schließen mit einem Diplom ab – eine Seltenheit in der modularisierten deutschen Hochschullandschaft. Dadurch haben unsere Studierenden den Freiraum, ihre individuellen Begabungen und Interessen zu entdecken.

Die Arbeit bei uns ist von einem ungezwungen lebendigen Klima geprägt. Der Unterricht findet zumeist in kleineren Gruppen von max. 15 Teilnehmer*innen statt, sodass wir einen engen, auf gegenseitigem Respekt basierenden Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden pflegen können.

Regelmäßige Exkursionen in das In- und Ausland und die damit verbundenen gemeinsamen Besuche von Designbüros, Museen und Ausstellungen weiten die kulturelle Perspektive und inspirieren die Arbeit in den Studiengängen.

Studienangebot

Unsere achtsemestrigen Diplomstudiengänge Kommunikations-Design (KD) und Industrie-Design (ID) gliedern sich in Grundstudium (1. bis 4. Semester) und Hauptstudium (5. bis 8. Semester).

Im Grundstudium erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten: Sie eignen sich handwerkliche und intellektuelle Kompetenzen an, erkunden gestalterische Phänomene, entdecken neue Ideenräume.

In den verbleibenden vier Semestern des Hauptstudiums werden theoretische Inhalte vertieft, manuell und digital basierte Skills verfeinert und zusammen mit den Erfahrungen eines Praxissemesters in Entwurfsprojekten angewendet. In einer Reihe von drei aufeinander folgenden Entwürfen stellt das Diplomprojekt die finale Herausforderung dar: Von einer Professor*in eigener Wahl betreut und doch weitgehend selbstständig, wenden sich die Studierenden einer selbst formulierten Aufgabe zu und offenbaren so ihre aktuellen inhaltlichen Interessen.

Ein Auslandsstudium an einer unserer zahlreichen Partnerhochschulen ist empfehlenswert.

Detaillierte Informationen findest Du hier:

Termine für
Studieninteressierte

  • 17. bis 21. Mai 2021: Springschool Identify 2021
  • 18. bis 20. Mai 2021: Bildungsmesse Hobit – Hochschul- und Berufsinformationstage. Online Live-Angebote zwischen 11:00 und 18:30 Uhr auf hobit.de

 

Eignungsprüfung Kommunikations-Design

  • Verlängert bis 20. Juni 2021: Anmeldung bei my.h-da
  • Bis 20. Juni 2021, 24:00 Uhr: Mappe und Hausaufgabe in digitaler Form auf der Nextcloud der Hochschule Darmstadt hochladen
  • 30. Juni 2021: Einladung zum Fachgespräch (per E-Mail)
  • 5. Juli 2021: Fachgespräche (Videocall)
  • 12. Juli 2021: Nachtermin Fachgespräch

 

Eignungsprüfung Industrie-Design

  • Verlängert bis 20. Juni 2021: Anmeldung bei my.h-da
  • Bis 20. Juni 2021, 24:00 Uhr: Mappe in digitaler Form auf der Nextcloud der Hochschule Darmstadt hochladen
  • 21. Juni 2021: Einladung zum Fachgespräch und Hausaufgabe (per E-Mail)
  • Bis 1. Juli 2021: Abgabe der Hausaufgabe (digital hochladen)
  • 5. Juli 2021: Präsentationen und Fachgespräche (Videocall)
  • 12. Juli 2021: Nachtermin Fachgespräch

Beratung vor Ort

Möchtest Du Kontakt zu uns aufnehmen und Dich vor Ort informieren? Dann kannst Du unser Beratungsangebot zur Anfertigung einer Mappe wahrnehmen und einen Termin für eine individuelle Studienberatung vereinbaren. Regelmäßig finden bei uns und außerhalb der Hochschule auch Vorträge für Studieninteressierte statt.

Kommunikations-Design

Studentische Mappen- und Studienberatung: dienstags ab 19:00 Uhr auf Zoom oder über Skype – Anmeldung bis spätestens 20:00 Uhr des jeweiligen Vortags per E-Mail 

 

Industrie-Design

Studentische Mappenberatung: auf Zoom oder über Skype nach vorheriger Anmeldung per E-Mail 

Studentische Studienberatung: auf Zoom oder über Skype nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

Bewerben – so geht’s

Wir nehmen jedes Jahr zum Wintersemester neue Studierende auf, die bei uns in persönlicher Atmosphäre und unter exzellenten Bedingungen Design studieren können.

 

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Lesenswertes

Hier einige Lesetipps, die Dir interessante Einblicke in Gestaltungsfragen eröffnen:

 

Allgemeines

  • Birgit S. Bauer/Daniela Hensel (Hg.): Designlernen. Diskurs, Praxis und Innovation in der Designlehre. München 2018.
  • Mirjam Bayersdörfer/Rosalie Schweiker (Hg.): Teaching for People Who Prefer Not to Teach. London 2017.
  • Gerda Breuer/Petra Eisele (Hg.): Design. Texte zur Geschichte und Theorie. Stuttgart 2018.
  • Lucius Burckhardt: Design ist unsichtbar. Entwurf, Gesellschaft und Pädagogik. Berlin 2012.
  • Bruno Munari: Design as Art. London 2008. [1971]
  • Norman Potter: What Is a Designer. Things, Places, Messages. London 2012. [1980]
  • Ernst Friedrich Schumacher: Small Is Beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß. München 2013. [1973]

Kommunikationsdesign

  • John Berger: Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt. Frankfurt a. M. 2016. [1972]
  • Bruce Block: The Visual Story. Creating the Visual Structure of Film, TV, and Digital Media. New York, London 2021. [2001]
  • Simon Garfield: Just My Type. Ein Buch über Schriften. Berlin 2012. [2010]
  • Peter Jenny: Bildkonzepte. Das wohlgeordnete Durcheinander. Zürich 2000.
  • Billy Kiosoglou/Frank Philippin: I Used to Be a Design Student. London 2013.
  • Scott McCloud: Comics richtig lesen. Die unsichtbare Kunst. Hamburg 2001. [1994]
  • Horst Schmidt-Brümmer/Andreas Schulz: Stadt & Zeichen. Lesarten der täglichen Umwelt. Köln 1976.
  • Susan Sontag: Das Leiden anderer betrachten. Frankfurt a. M. 2017. [2003]

Industriedesign

  • Gioconda Belli/Wolf Erlbruch: Die Werkstatt der Schmetterlinge. Wuppertal 2000.
  • Franco Clivio: Hidden Forms. Seeing and Understanding Things. Basel, Boston/Mass., Berlin 2009.
  • Gerhard Heufler/Michael Lanz/Martin Prettenthaler: Design Basics. Von der Idee zum Produkt. Salenstein 2019. [2004]
  • Pascal Johanssen (Hg.): Handmade in Germany. Manufactury 4.0. Stuttgart 2020.