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Merck-Preis Preisträger

Merck-Preis für Design

Zum ersten Mal verleiht der Förderverein des Fachbereichs Gestaltung den Merck-Preis für Design. Finanziert durch das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck prämiert diese neue Auszeichnung herausragende Abschlussarbeiten in den Studiengängen Kommunikations- und Industrie-Design.

 

Merck-Preis für Design 
Initiiert vom Förderverein des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt e.V. 
finanziert durch das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck

Der Förderverein des Fachbereiches Gestaltung lobt mit der Unterstützung der Firma Merck einen Förderpreis für herausragende richtungsweisende Abschlussarbeiten auf den Gebieten Kommunikationsdesign sowie Industriedesign des Fachbereiches Gestaltung der Hochschule Darmstadt aus. Mit diesem Preis werden Gestaltungsleistungen am Fachbereich Gestaltung gewürdigt und Aufmerksamkeit und öffentliches Bewusstsein für die Arbeit des Fördervereins geschaffen. 

Zweimal im Jahr werden je zwei Diplomand*innen in ihrer künstlerisch-gestalterischen Arbeit gefördert. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro pro ausgezeichneter Abschlussarbeit und wurde zum ersten Mal zum Semesterabschluss 2021/2022 im Rahmen der Diplomverleihung am 22.04.2022 durch den Förderverein verliehen.

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Nicole-Laura Samulnik (26 Jahre, geboren in Darmstadt) 
ist Preisträgerin Kommunikationsdesign WS 2021/2022

mit der Arbeit „LEFT, RIGHT, UP AND DOWN“
betreut von Prof. Dr. Sandra Hoffmann Robbiani

 

Die Jurybegründung: Nicole-Laura Samulnik hat sich mit ihrem Ausbildungsort, dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt am Olbrichweg 10 auseinandergesetzt, weil sie davon überzeugt ist, dass man von außen gar nicht sieht, was alles in ihm steckt. Mit ihrer Arbeit „LEFT, RIGHT, UP AND DOWN“ setzt sie Zeichen, in ihrem Fall sind es Pfeile, um Passanten neugierig zu machen. Keck platziert sie gut sichtbare gelbe Skulpturenpfeile vors Gebäude und zweidimensionale Pfeile an die Fassade, womit sie Aufmerksamkeit an dieser sensiblen Weltkulturstätte weckt.

Die Verbindung von draußen nach drinnen schafft sie über einen QR-Code. Er führt uns auf eine Webseite, wo wir über den Fachbereich, aber auch über Leitsysteme und Piktogramme informiert werden – eine beeindruckende Fülle an professionell aufbereitetem Inhalt. Idee und Konzept dieser Arbeit haben die Jury überzeugt.

 

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Benedikt Schneeberg (25 Jahre, geboren in Heidelberg) 
ist Preisträger Industriedesign WS 2021/2022

mit der Arbeit „HMI_CC | Human Machine Interface_Crane Cab“
betreut von Prof. Philipp Thesen

 

Die Jurybegründung: Benedikt Schneeberg hat sich mit dem Arbeitsplatz des Kranführers auseinandergesetzt. In den letzten Jahrzehnten hat sich in Krankabinen – trotz technischem Fortschritt – nicht viel verändert. Noch immer stellt hier der Mensch nur eine preiswerte Ressource dar, die ein System aufrecht erhalten muss. Innerhalb der Abläufe auf der Baustelle spielt der Kranführer eine essentielle Rolle, als Mensch dagegen ist er an seinem Arbeitsplatz isoliert und wird vernachlässigt. Diesen Widerspruch deckt Benedikt Schneeberg auf und löst ihn auf: In seinem Entwurf einer Krankabine rückt er den Mensch ins Zentrum. Er denkt die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine neu, entwirft und strukturiert den gesamten Arbeitsplatz neu: umfassend, ergonomisch und mit modernster Technik. Das hat die Jury überzeugt.

 

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Die Jury: 
Julia Reidel, 1. Vorsitzende, Förderverein des Fachbereichs Gestaltung; Mitinhaberin Atelier Löwentor

Tanja Zocher, Referentin Kunst & Kultur Fa. Merck KGaA 

Sibylle Maxheimer, Pressereferentin InTeF (Institut für Neue Technische Form)

Julia Reichelt, Leiterin Kunstforum der TU Darmstadt

Antonia Steitz, Alumna Kommunikationsdesign/ Fachbereich Gestaltung h_da*
Daniela Sonnabend, Alumna Kommunikationsdesign/ Fachbereich Gestaltung h_da*

Elena Gaudchau, Alumna Industriedesign/ Fachbereich Gestaltung h_da*

 

*Die Alumni der beiden Fachbereiche werden jedes Semester wechseln
und durch die Vorsemester-Preisträger*innen besetzt.

 

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Tanja Zocher, verantwortlich für das Kultursponsoring bei Merck sagt:

„Im Rahmen unseres Kultursponsorings unterstützen wir jedes Jahr hunderte Veranstaltungen und zahlreiche Institutionen in Darmstadt und der Region. Das, was wir fördern, ist so vielfältig und bunt, wie es auch Merck mit seinen insgesamt mehr als 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit ist. Der Merck-Preis für Design bereichert ab jetzt unsere Sponsoringaktivitäten im Kulturbereich und ist der erste Preis, mit dem wir den akademischen Nachwuchs in diesem Bereich fördern. Denn wir glauben daran, dass gutes Design für die Gesellschaft einen großen Mehrwert schaffen und das Leben und Verstehen nachhaltig beeinflussen und verbessern kann.“ #merckfoerdert

 

Julia Reidel, 1. Vorsitzende des Fördervereins des Fachbereichs Gestaltung, sagt:

Wenn der Merck-Preis für Design sprechen könnte, würde er wohl sagen: „Liebe Nachwuchs-Designerinnen und -Designer, nur Mut! Präsentieren Sie Ihre Arbeiten und seien stolz darauf. Sie sind lebendiger Beleg für hervorragende Qualität der Lehre hier am Fachbereich.“

Als Förderverein ist es uns eine Freude, diesen Preis zu initiieren. Wir sind guter Dinge, damit viele Menschen zu erreichen, die einen lebendigen Fachbereich nachhaltig fördern möchten – mit einer Mitgliedschaft. Damit versetzen Sie uns in die Lage, spannende Projekte am Fachbereich zukünftig noch umfassender zu unterstützen, Studierenden in Härtefällen auszuhelfen und den Austausch zwischen Lehre und Praxis aufleben zu lassen. In diesem Sinne:  auf viele neue Mitglieder!

Aufnahmeantrag zum Förderverein